Aktennotizen vom DFB

von Sauzwerg

Aus gewöhnlich völlig desorientierten Kreisen wurde uns exklusiv dieses interne Papier des DFB unter Gewaltandrohung aufgedrängt…
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Seit dem letzten Interview mit der Faninitiative “Kein Kick vor Zwei” im Juni ist eine Menge passiert.
De Deutsche Fußball-Liga (DFL) wird die Rechte für die 1. und 2. Liga nun allein vermarkten, der Pay TV-Sender Premiere musste eingestehen, die Zahl seiner Abonnenten drastisch geschönt zu haben.
Was dagegen nicht passiert ist: Die Pläne für frühere Anstoßzeiten sind immer noch nicht vom Tisch.
Viele Gründe also für ein erneutes Gespräch mit Sebastian Elbe, über Anstoßzeiten und Fanproteste, Geldverdienen und Stadionbesuche.

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Pokalheld Hund

von Elke Wittich

Pickles ist, zugegeben, kein wirklich gut gewählter Name für einen Superhelden, aber manchmal heißen eben auch Heroen doof.
Besonders, wenn sie Hunde sind. Pickles war ein Hund und ein Held, denn er fand aus eigenem Antrieb 1966 den Coupe Rimet wieder, den Diebe aus einer Ausstellung in London vor der WM geklaut hatten. Die Geschichte von Hund und Trophäe ist so hübsch, dass sie es verdient, auch ohne unmittelbaren Anlass erzählt zu werden – vor allem dann, wenn man Ablenkung von einem vollkommen unverdienten Hertha-Sieg braucht.

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München 3, Bochum 3

von Elke Wittich

Manchmal macht die Bundesliga Spaß.
Und ganz manchmal macht sie sogar ganz besonders viel Spaß.
Und dann passen sogar eigentlich ziemlich ekelhafte Songs….

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Arschloch mit Präfix

von Elke Wittich

Was immer man von Hopp und Hoffenheim halten mag, die aktuelle Diskussion um den beleidigten Präsidenten vernachlässigt einen wichtigen Punkt:
Der Fußballplatz, egal welcher Liga, wird immer häufiger zum Rückzugsraum von Idioten, die glauben, dort ungestraft all die Beleidigungen äußern zu dürfen, die anderswo als strafbar gelten. Und die nun ihr Recht, beim Kicken Arschloch sagen zu dürfen, angetastet sehen – dass dazu häufig noch rassistische Zusätze gehören, wird in der Diskussion um Meinungsfreiheit nonchalant übergangen.

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Warum eigentlich können sich die Menschen nicht benehmen?
Je Stadion, desto weniger…!
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Wie das Training bei den Fußball-Profis aussieht, weiß jeder. Und auch die Sorgen und Nöte ihrer Trainer kennt man zur Genüge.
Wenn´s bei den Profis dann mal nicht klappt, wird häufig darauf verwiesen, dass die Ursachen dafür schon bei der Ausbildung der ganz Kleinen zu suchen sind.
Warum das Quatsch ist, erklärt F-Jugend-Trainer Andre Lehmann (ATS Hof/West) – übrigens gelegentlicher SportsWire-Autor – nun im Interview, und auch, wie so einer F-Jugend das Kicken beigebracht wird, und was das Kids-Trainer-Leben so ausmacht.

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Keine Interviews, keine vertraulichen Tipps, keine Statements: Sir Alex Ferguson spricht nicht mehr mit der britischen Presse.
Vor dem Champions League-Spiel beim dänischen Aalbrog erklärte Ferguson, dass er diesen einseitigen Boykott “bis zu dem Tag, an dem ich bei Manchester United aufhöre” durchzuziehen gedenke. Die Ankündigung ist ernst zu nehmen: Mit der BBC redet der Manchester-Boss schon seit mehr als vier Jahren nicht mehr.

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Der britische Fußballverband FA wurde von der Polizei nachdrücklich um Hilfe gebeten – die Beamten hatten beim Sonntags-Spiel Portsmouth gegen Tottenham Hotspurs vor der puren Menge rassistischer Fans kapitulieren müssen.
Zielschreibe des Hasses war Sol Campell, ehemaliger Spurs-Verteidiger und nun bei Portsmouth unter Vertrag, der während des gesamten Spieles von den Gästefans rassistisch und obszön beleidigt wurde.

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An diesem Bundesligaspieltag gab’s einmal mehr Diskussionen über Schiedsrichter-Entscheidungen: Felix Brych erkannte beim Spiel Borussia Dortmund – VfB Stuttgart einen Dortmunder Treffer trotz eines Fouls an Jens Lehmann an, Günter Perl sprach Hoffenheim einen umstrittenen Foulelfmeter zu und ahndete erst die zweite Notbremse von Per Mertesacker als solche. Derartige Situationen werden nach dem Spiel mit dem Schiedsrichter-Beobachter besprochen, der den Referees Punkte für ihre Leistung gibt. Im Folgenden nun ein bisschen mehr darüber, wie und von wem die Unparteiischen bewertet werden – nicht nur in der Bundesliga.

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Der Trikottausch gehört zum Fußball wie Tore, Trainerentlassungen und verschossene Elfmeter.
Aber seit wann gehört er genau dazu? Wurden schon nach den ersten Fußballspielen Leibchen getauscht? Nein. Der Brauch ist verhältnismäßig neu, und geht zurück auf einen der ganz großen Stars.

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Fusseliger Zement

von Elke Wittich

Alles, was als so genannter Rasensport gilt, ist ab dem Herbst in Wirklichkeit oft genug nur Matschsport.
Denn alles, was sich draußen befindet, kann von der jeweils vorherrschenden Witterung beeinflusst werden – und wird es natürlich auch immer genau dann, wenn’s am unpassendsten ist. Seit der Erfindung des Kunstrasens ist jedoch immerhin Schluß mit Plätzen voller Matschlöcher oder knochentrockener Erdhügel – jedenfalls dort, wo das künstliche Gras ausgelegt wurde.
Eine Geschichte des Kunstrasens.

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Der ehemalige deutsche Fußballnationalspieler Lothar Matthäus, der zur Zeit den israelischen Verein Maccabi Netanya trainiert, verteidigt sich gegen Vorwürfe, er habe sich nicht ausgiebig auf seinen Aufenthalt in Israel vorbereitet. „In den vergangenen fünf Jahren bin ich jährlich drei-, viermal nach Israel gereist … In Jerusalem war ich achtmal, am Toten Meer, in Nazareth, Jericho. Als ich nach meiner Verpflichtung sagte, dass mir Israel schon lange gefällt, war das eben nicht dahergeplappert“, sagt Matthäus der ZEIT.

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Newcastle United könnte als erster europäischer Verein von afrikanischen Geschäftsleuten übernommen werden. Der bisherige Eigner Mike Ashley hatte angekündigt, den Club nach massiven Fan-Protesten zu verkaufen – allerdings nur an Investoren, die ein langfristiges Konzept vorlegen und Fußball lieben.
Die könnten nun gefunden sein: Eine Gruppe nigerianischer Geschäftsleute interessiert sich für Newcastle.

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Ja, es geht. Wer seinen Gemütszustand nicht davon abhängig macht, ob die Meisterschaftsschale am Ende im Rahmen ausgedehnter Feierlichkeiten in bayrische Luft gereckt wird oder nicht, kann auch ein ausgefülltes Leben führen.
Selbst wenn Nicht-Bundesliga-Verweigerer am Samstagnachmittag hin und wieder einmal Grund zur Häme und guter Laune haben.

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