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Aus der Presseerklärung des gerade gegründeten Instituts: “Fans, Ultras etc. stehen derzeit allerorten in Rede. Aber was wissen wir wirklich über Pyrotechnik, Gewalt in den Stadien, Rivalität, Hooligans, Rechtsextremismus, Ultras und andere Themen aus den Fanszenen? Und wie unterscheiden wir dieses Wissen von Vorurteilen, Meinungsmache und Politik? Derlei Fragen bedürfen einer seriösen wissenschaftlichen Bearbeitung.
Dies hat sich nun das neu gegründete Institut für Fankultur (IfF) zur Aufgabe gemacht.”
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Florian Hahn, Geschäftsführer des Drittligisten Wacker Burghausen, hat einen Offenen Brief an den DFB geschrieben, in dem er die “lückenlose Aufklärung” der Über- und Angriffe während und nach dem Auswärtsspiel seines Vereins am 3.12. in Chemnitz fordert… Artikel lesen

Früher war alles besser

von MisterAltravita

Verantwortungsbewusster Umgang mit Pyrotechnik (Deutschland, 1933)Wenn eine Jugendkultur seitens der von vorherigen Generationen geprägten Mehrheitskultur aus wütende Ablehnung trifft, dann bestätigt dies erst einmal nur eins: Es handelt sich tatsächlich um eine Jugendkultur. Vermutlich seit es menschliche Urhorden gibt, entspinnt sich der Generationenkonflikt zwischen denen, die sich gegen Ende der Pubertät mal “von den Spießern absetzen” und “ihr eigenes Ding drehen” wollen und denen, die sich die Gesellschaft bis dahin nach ihren Werten und Vorstellungen gestaltet hatten. In größeren Zusammenhängen heißt so etwas dann Evolution. Ich habe zwar keine belegbaren Fakten, aber ich denke, man kann mit einiger Berechtigung davon ausgeben, dass als die ersten Sippen von Frühmenschen vom Baum gestiegen sind, um in der Savanne herumzustrolchen es die ältere Generation war, die von ihren Ästen herab “früher war alles besser”, “unter Urga Urga hätte es sowas nicht gegeben” und “die wissen gar nicht in welche Gefahr sie sich begeben” raunte. Artikel lesen

Die großen Drei

von kelime

Eigentlich war angedacht, dass ich hier vielleicht eine Art Sprachkurs über türkische Fußballbegriffe mache, und das wird vielleicht auch geschehen, aber nicht in diesem ersten Artikel. Stattdessen werde ich etwas über “Die großen Drei” (Fußballvereine der Türkei), also Beşiktaş, Fenerbahçe und Galatasaray Istanbul (wohlgemerkt in alphabetischer Reihenfolge) schreiben. Diese drei Vereine und ihre identitätsstiftende Bedeutung für Türken in der Türkei als auch in der türkischen Diaspora erscheint mir als ein interessantes Thema, auch für Leute, die sich darüber noch nie Gedanken gemacht haben. Artikel lesen

Luchse gegen Luchskatzen

von Jan Toelva

In der aktuellen Jungle World ist im Sportteil eine interessante Reportage über Fußball in der finnischen Stadt Tampere erschienen. Hier ein kurzer Auszug:

Es sind nicht gerade riesige Menschenmassen, die an diesem frühen Freitagabend in das Tammelan-Stadion in Tampere strömen. Dabei trifft heute das derzeit erfolgreichste Team der finnischen Stadt auf das dritterfolgreichste, was in der Praxis allerdings nur bedeutet, dass hier zwei Drittligateams aufeinandertreffen. Dabei ist Tampere die drittgrößte Stadt des Landes und so etwas wie eine Sportmetropole. Die beiden erfolgreichsten finnischen Eishockeyteams spielen hier, und auch fünf Meistertitel im Fußball gingen bereits in die Stadt zwischen den Seen. Jeweils einen davon konnten Ilves-Kissat und Ilves, die heute gegeneinander antreten werden, erringen.

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Am kommenden Mittwoch wird in München das Buch “Karriereziel Fußballprofi — Bildung und Sport im Einklang” vorgestellt Artikel lesen

So, Martin Kind hat es zu Hannovers Schande geschafft, die 50+1 Regel ist gefallen. Ich stelle mir das mal als Aufführung im Kasperle-Theater vor.

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Nach einem tödlichen Streit setzen nationalistische Hooligans die russische Judikative unter Druck.

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In Halle wird mobil gemacht für das DFB-Pokalspiel gegen die Eintracht aus Frankfurt. Soweit völlig normal, doch einige Halle-Honks haben sich entschieden komplett neben der Spur zu laufen. Sie verbreiten antisemitische Aufkleber mit dem Spruch „Frankfurt und Chemie – Judensympathie!!!“:

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Geforderte Regeländerungen sollen Fußball für Zuschauer attraktiver machen - auf einer neuen Webseite können Fans die Vorschläge diskutieren
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Warum es ausgesprochen schön wäre, wenn der Meidricher Sportverein heute gewinnen würde… Artikel lesen

Deutschlands Liebling

von Julius Martin

Er gilt als Fußballspieler neuen Typus. Ein Glücksfall für die Nationalmannschaft heißt es an allen Orten. Desweiteren von den liberalen Zeitungen hofiert, hat es Philipp Lahm in den letzten Jahren nachhaltig geschafft, der neue Posterboy des deutschen Fußball zu werden.

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Nur noch wenige Minuten waren zu spielen am Millerntor. Der FC St. Pauli lag nach schwacher Leistung gegen Schalke mit 0:2 zurück und hatte bei zwei Mann Unterzahl auch wenig Chancen darauf, an diesem Ergebnis noch etwas zu ändern. Plötzlich wirft jemand von den teuren Sitzplätzen auf der neuen Haupttribüne aus einen Bierbecher. Es ist nicht der erste und auch nicht der letzte, der an diesem Tag fliegt, doch dieser trifft. Von dem halbvollen Wurfgeschoss im Nacken getroffen sackt Schiedsrichterassistent Thorsten Schiffner in sich zusammen und wirkt kurz irritiert. Schiedsrichter Aytekin unterbricht das Spiel und entscheidet, nachdem er sich mit seinen beiden Assistenten beraten hat, das Spiel abzupfeifen. Zu diesem Zeitpuntk wären noch zwei Minuten zu spielen gewesen. Die Fans im Stadion und auch einige Spieler sind verwirrt bis empört. Immerhin haben sie, anders als die Menschen vor den Fernsehschirmen, nicht mitbekommen, was eigentlich geschehen ist. Genauso wenig können sie wissen, dass Assistent Schiffner richtig lag, als er in der 65. Minute ein Tor von Boll wegen passiven Abseits nicht gegeben hatte. Es dürfte vor allem diese Szene gewesen sein, die den Bierbecherwerfer zu seiner Tat bewegt hat.

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SportsWire dokumentiert: Die Erklärung von PRO1860 zur angeblichen Rettung des Vereins (ein Interview zum Thema folgt in den nächsten Tagen)…
 
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Nach dem Erfolg am letzten Wochenende über Ajax Amsterdam haben Spieler von Ado Den Haag – gemeinsam mit den Fans – antisemitische Sprüche bei der anschliessende Siegesparty zum Besten gegeben. Aufgedeckt wurde dies durch ein im Internet zu bestaunendes Handyvideo. Darin sind Lex Immers, 24jähriger Mittelfeldspieler, der Stürmer Charlton Vicento, Chefcoach John van den Brom und sein Assistent Maurice Steijn zu beobachten wie sie auf der Theke vor ihren Fans den Sieg „feiern“… [weiter lesen]

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