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Aus der Presseerklärung des gerade gegründeten Instituts: “Fans, Ultras etc. stehen derzeit allerorten in Rede. Aber was wissen wir wirklich über Pyrotechnik, Gewalt in den Stadien, Rivalität, Hooligans, Rechtsextremismus, Ultras und andere Themen aus den Fanszenen? Und wie unterscheiden wir dieses Wissen von Vorurteilen, Meinungsmache und Politik? Derlei Fragen bedürfen einer seriösen wissenschaftlichen Bearbeitung.
Dies hat sich nun das neu gegründete Institut für Fankultur (IfF) zur Aufgabe gemacht.”
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Florian Hahn, Geschäftsführer des Drittligisten Wacker Burghausen, hat einen Offenen Brief an den DFB geschrieben, in dem er die “lückenlose Aufklärung” der Über- und Angriffe während und nach dem Auswärtsspiel seines Vereins am 3.12. in Chemnitz fordert… Artikel lesen

Früher war alles besser

von MisterAltravita

Verantwortungsbewusster Umgang mit Pyrotechnik (Deutschland, 1933)Wenn eine Jugendkultur seitens der von vorherigen Generationen geprägten Mehrheitskultur aus wütende Ablehnung trifft, dann bestätigt dies erst einmal nur eins: Es handelt sich tatsächlich um eine Jugendkultur. Vermutlich seit es menschliche Urhorden gibt, entspinnt sich der Generationenkonflikt zwischen denen, die sich gegen Ende der Pubertät mal “von den Spießern absetzen” und “ihr eigenes Ding drehen” wollen und denen, die sich die Gesellschaft bis dahin nach ihren Werten und Vorstellungen gestaltet hatten. In größeren Zusammenhängen heißt so etwas dann Evolution. Ich habe zwar keine belegbaren Fakten, aber ich denke, man kann mit einiger Berechtigung davon ausgeben, dass als die ersten Sippen von Frühmenschen vom Baum gestiegen sind, um in der Savanne herumzustrolchen es die ältere Generation war, die von ihren Ästen herab “früher war alles besser”, “unter Urga Urga hätte es sowas nicht gegeben” und “die wissen gar nicht in welche Gefahr sie sich begeben” raunte. Artikel lesen

Die Sport- und Rechtswissenschaftlerin Katarina Pijetlovic von der Technischen Universität Tallinn in Estland bezichtigt die Veranstalter der größten Tennisturniere des Betrugs. Statistische Auswertungen, die Pijetlovic vornahm, belegen: Roger Federer und Rafael Nadal bekamen bei Grand-Slam-Turnieren jahrelang immer wieder ausgerechnet jene Gegner zugelost, gegen die ihre Gewinn-Bilanz besser ist. Artikel lesen

Die großen Drei

von kelime

Eigentlich war angedacht, dass ich hier vielleicht eine Art Sprachkurs über türkische Fußballbegriffe mache, und das wird vielleicht auch geschehen, aber nicht in diesem ersten Artikel. Stattdessen werde ich etwas über “Die großen Drei” (Fußballvereine der Türkei), also Beşiktaş, Fenerbahçe und Galatasaray Istanbul (wohlgemerkt in alphabetischer Reihenfolge) schreiben. Diese drei Vereine und ihre identitätsstiftende Bedeutung für Türken in der Türkei als auch in der türkischen Diaspora erscheint mir als ein interessantes Thema, auch für Leute, die sich darüber noch nie Gedanken gemacht haben. Artikel lesen

Luchse gegen Luchskatzen

von Jan Toelva

In der aktuellen Jungle World ist im Sportteil eine interessante Reportage über Fußball in der finnischen Stadt Tampere erschienen. Hier ein kurzer Auszug:

Es sind nicht gerade riesige Menschenmassen, die an diesem frühen Freitagabend in das Tammelan-Stadion in Tampere strömen. Dabei trifft heute das derzeit erfolgreichste Team der finnischen Stadt auf das dritterfolgreichste, was in der Praxis allerdings nur bedeutet, dass hier zwei Drittligateams aufeinandertreffen. Dabei ist Tampere die drittgrößte Stadt des Landes und so etwas wie eine Sportmetropole. Die beiden erfolgreichsten finnischen Eishockeyteams spielen hier, und auch fünf Meistertitel im Fußball gingen bereits in die Stadt zwischen den Seen. Jeweils einen davon konnten Ilves-Kissat und Ilves, die heute gegeneinander antreten werden, erringen.

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Heute, am 3. Oktober 2011, dem „Tag der deutschen Einheit“ geht die neue Initiative „Sport ohne Turnväter“ an die Öffentlichkeit mit dem Ziel den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin Prenzlauer Berg von seinem antisemitischen, rassistischen, chauvinistischen und frauenfeindlichen Namensgeber zu befreien.
Friedrich Ludwig Jahn gilt allgemein als Begründer der deutschen Turn- und Sportbewegung. Die von ihm mit herausgegebene Schrift ‘Die Deutsche Turnkunst’ aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellt noch immer eine wichtige Grundlage für den heutigen Sportbetrieb dar. Von einer breiten Öffentlichkeit wird Friedrich Ludwig Jahn bis heute weitgehend unreflektiert verehrt. So sind überall in Deutschland – in Ost wie West gleichermaßen – Sportplätze, Schulen und Straßen nach dem so genannten Turnvater benannt.
Wir - der Rote Stern Nordost Berlin – sind ein Sportverein, der sich explizit gegen jede Form von Diskriminierung in Sport und Gesellschaft einsetzt. Wir wollen mit dieser Kampagne einen breiten Diskurs der Nutzer, Anwohner und Entscheidungsträger aus Sport und Politik anstoßen. Unser langfristiges Ziel ist die Umbenennung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks. Der Name des Rassisten und Antisemiten Friedrich Ludwig Jahn muss aus dem Sportplatz im Gleimviertel verschwinden!“, so Julius Martin, Pressesprecher des Roten Stern Nordost Berlins.
WEITERGEHENDE INFORMATIONEN:
Sport ohne Turnväter – die Seite der Initiative bei Facebook
http://www.facebook.com/pages/Sport-ohne-Turnv%C3%A4ter/275832015770829
Den vollständigen Aufruf finden Sie unter:
http://www.facebook.com/note.php?note_id=275848879102476
Mit freundlichen Grüßen
Julius Martin, Pressesprecher des Roten Stern Nordost Berlin

Am kommenden Mittwoch wird in München das Buch “Karriereziel Fußballprofi — Bildung und Sport im Einklang” vorgestellt Artikel lesen

So, Martin Kind hat es zu Hannovers Schande geschafft, die 50+1 Regel ist gefallen. Ich stelle mir das mal als Aufführung im Kasperle-Theater vor.

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Nach einem tödlichen Streit setzen nationalistische Hooligans die russische Judikative unter Druck.

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Matrix auf der Bikinihose

von Elke Wittich


Viel Platz für Werbung ist nicht auf der Kleidung, die für Beach-Volleyballerinnen vorgeschrieben ist. Auf die Bikinioberteile passt mit Müh und Not eine Reklameaufschrift, auf den Bikini-Hosen kann keinerlei Botschaft untergebracht werden. Diese Höschen, die an der Seite nicht breiter als sieben Zentimeter sein dürfen (Männer dürfen dagegen weitestgehend anziehen was sie wollen), empören islamische Regierungen und konservative Christen übrigens bereits seit 1996, als die Sportart erstmals ins olympische Programm aufgenommen wurde.
Nun ist allerdings Schluß mit der Hose als werbefreier Zone:
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In Halle wird mobil gemacht für das DFB-Pokalspiel gegen die Eintracht aus Frankfurt. Soweit völlig normal, doch einige Halle-Honks haben sich entschieden komplett neben der Spur zu laufen. Sie verbreiten antisemitische Aufkleber mit dem Spruch „Frankfurt und Chemie – Judensympathie!!!“:

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Geforderte Regeländerungen sollen Fußball für Zuschauer attraktiver machen - auf einer neuen Webseite können Fans die Vorschläge diskutieren
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Warum es ausgesprochen schön wäre, wenn der Meidricher Sportverein heute gewinnen würde… Artikel lesen

Das Präsidium lehnt Beschwerde des DHC Rheinland ab: Nichtvergabe einer Spiellizenz für die Teilnahme an der Saison 2011/12 der 2. Handball-Bundesliga bleibt bestehen Artikel lesen

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