Eine Hundertschaft Polizei stürmte am 29. April das Training des Wiener Fußballvereines FC Sans Papiers, mindestens fünf der 16 Spieler wurden zunächst verhaftet, zwei davon sind anschließend in Abschiebehaft genommen worden. Eine Blockade verhinderte anscheinend die schnelle Abschiebung der beiden Männer. Artikel lesen

“Überhaupt nichts los” sei bei dem Spiel zwischen dem SV Mügeln-Ablaß und Roter Stern Leipzig gewesen, erklärte Gotthard Deuse, Bürgermeister von Mügeln und Vizepräsident des Vereins, nachdem die Roten Sterne in einer Presseerklärung antisemitische Hetzparolen und Nazislogans als Grund für den Spielabbruch vom letzten Wochenende genannt hatten. Wie es sich anhört, wenn in der sächsischen Provinz überhaupt nichts passiert, zeigt ein kurzes Video, das während des Spiels aufgenommen wurde. Artikel lesen

Alter vor Schönheit

von MisterAltravita

Alex del Piero feiert seinen 445. GeburtstagSamstagabend spielte der AC Milan in Palermo und kam mit Ansage unter die Räder – bei Betrachtung der Formkurve beider Mannschaften war das Resultat ungefähr so verwunderlich wie die Tatsache, dass es im Winter meist kälter ist als in anderen Jahreszeiten. Teilweise mitverantwortlich war die Verletzungsmisere und Gelbsucht der Rossoneri, die bei insgesamt 11 Ausfällen die Ersatzbank mit einer Reihe von Jugendspielern auffüllen mussten. Besonders hart getroffen hat es die Defensive, wo mit den Verletzten Nesta, Kaladze, Onyewu und Favalli sowie dem rotgesperrten Bonera gleich 5 von 6 nominellen Innenverteidigern ausfielen. Trainer Leonardo beruft also folgerichtig eines der größten Verteidigertalente der italienischen U-20/21, Michelangelo Albertazzi, in den Kader.

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Die aktuelle Ausgabe von Kopfstoss.FM, dem Magazin von Fußballfans für Fußballfans bei Radio Corax, geht der Frage nach, was an diesem Wochenende in Mügeln genau geschehen ist. Wie auch schon Sportswire.de gestern berichtete, gab es dort beim Spiel SV Mügeln gegen den Roten Stern Leipzig einen Spielabbruch, der durch antisemitische und rassistische Gesänge anwesender Nazis provoziert wurde. Außerdem geht es um traumhaftem Fußball und Fußball als Traum in Afrika sowie über die vielleicht bevorstehende Fusion der BSG Chemie Leipzig mit dem FC Sachsen. Artikel lesen

„Ein Baum, ein Strick, ein Judengenick“ und „Eine U-Bahn bauen wir, von Jerusalem bis nach Auschwitz” – das sind nur einige Beispiele für das Repertoire an Nazi-Parolen der Anhänger des SV Mügeln. Nach 80 Minuten hatte Roter Stern Leipzig genug und brach das Spiel ab. Der Stadionsprecher des SV Mügeln nannte den Verein araufhin feige, Olli Kahn sei schließlich früher auch mit Bananen beworfen worden. SportsWire dokumentiert die Erklärung von Roter Stern Leipzig zum Spielabbruch Artikel lesen

Fußball ist nicht alles, und außerdem gibt es auch noch viele andere schöne Sportarten. Wo allerdings nicht nur andere Regeln, sondern auch ganz andere klimatische Bedingungen herrschen. Vollkommen unpassend angezogen zum Eishockey zu gehen kann eine erstaunliche Erfahrung sein. Geht man dann noch mit einem gelernten BFC Dynamo-Fan zu dem Verein, der mittlerweile Eisbären heißt, landet man in einere ganz eigenen Welt. Die im Grunde ein Dorf ist. Ein nostalgischer RückblickArtikel lesen

Die Zahl der Toastscheiben und Pizzen, auf denen Menschen das Konterfei von Elvis, Jesus oder Obama zu sehen glaubten, ist Legion. In Großbritannien kam es jetzt zur ersten Erscheinung von Wayne Rooney – auf dem verletzten Knie eines Fußball-Fans. Artikel lesen

Kraule wie ein Fisch!

von Martin Krauss

Der amerikanische Schwimmtrainers Terry Laughlin hat ein für deutsche Ohren etwas sperrig und fremd klingendes Konzept entwickelt: Total Immersion, wörtlich übersetzt völliges Eintauchen und etwas freier ins Deutsche übertragen: Schwimmen wie die Fische. Laughlin kümmert sich kaum um Ausdauertraining, setzt sehr konsequent auf Technikverbesserung und hat dafür ein ganzheitliches Konzept entwickelt, das jedem hilft: Weltklasseschwimmern ebenso wie Menschen, die in höherem Alter doch noch mal das Kraulen lernen wollen.

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Der Traum der Sechzger, ins Stadion an der Gründwalder Straße zurückzukehren, scheint ausgeträumt, die Stadt München als Eigentümerin der Arena lehnte kürzlich die vom TSV 1860 vorgelegten Umbaupläne ab. Die genannten Gründe für die Ablehnung sind schwer verständlich, gleichzeitig kündigten die Löwenfans an, nicht aufgeben zu wollen. Höchste Zeit also für ein Interview mit Pro1860, der unabhängigen Fan-Organisation des Vereins. Artikel lesen

Ticket-Wahnsinn bei der FIFA

von Sven Sakowitz

Der Weg ist weit, die Flüge sind teuer, und viele Fußballfans aus Deutschland haben vielleicht auch Angst vor Gewalt und wilden Tieren. Jedenfalls verläuft der Kartenverkauf für die WM in Südafrika hierzulande äußerst schleppend. Für meine unerschrockene Reisegruppe und mich bedeutet das konkret: Wir haben bereits in der ersten Verkaufsrunde mehr Karten zugeteilt bekommen als wir brauchen und müssen die Überzähligen jetzt langsam mal irgendwie loswerden. Wie man das clever und vor allem legal macht, erfährt man am besten auf der offiziellen FIFA-Seite. Dachte ich – und bin beim Durcharbeiten der Bestimmungen verrückt geworden. Artikel lesen

Wenn man sein halbes Leben in Eisarenen jeglicher Farbe und Größe verbringt, schleicht sich anscheinend ein trügerisches Selbstbewusstsein ein, was den Umgang mit Sportfans betrifft. So wurde ich in den letzten Jahren nicht mal in Iserlohn oder Augsburg deshalb angefeindet, weil ich die Farben des Gegners trug. Ja, es gibt sicher im Schweizer Eishockey Beispiele, die das Gegenteil beweisen, so würde auch ich im Tessin nicht mit einem weiß-blauen Schal in eine schwarz-gelbe Kurve gehen. In Deutschland aber hat es sich doch in den letzten zehn Jahren sehr beruhigt. Im Fußball jedoch ist es selbst in Partien, in denen die Fans als befreundet gelten doch noch etwas anders.

„Wir Unioner sind anders, viel toleranter“, diese Attitüde tragen so ziemlich alle Fans des 1.FC Union stolz vor sich her. Artikel lesen

Games: Der Umgestaltungswahn nervt, lasst das

von Elke Wittich und Boris Mayer

Warum können Grafiker und Designer eigentlich Spiele, die im Großen und Ganzen okay aussehen und funktionieren, nicht einfach in Ruhe lassen? Gibt es irgendein Gesetz, dass bei Androhung schwerster Strafen vorschreibt, dass ein Game, kaum hat man sich als User vollkommen an Aussehen und Funktionalität gewöhnt, dringend geändert werden muss? Artikel lesen

Kuranyi im Team?

von Sauzwerg

Steht Kevin Kuranyi vor einem Comeback?
Sportswire weiß mehr…

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Game: Don´t save the princess

von Elke Wittich und Boris Mayer

Prinzessinnen retten? Nicht neu. Daher: Laaaangweilig. Und trotzdem ist das Genre der Princess Liberation-Games irgendwie nicht totzukriegen. Aber: Man kann auch viel Spaß damit haben, die Tusse mit dem Krönchen einfach im Stich zu lassen.. Artikel lesen

…gibt folgendes bekannt: Eine polemisch-kritische Würdigung zwischen den Zeilen.

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