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Aus der Presseerklärung des gerade gegründeten Instituts: “Fans, Ultras etc. stehen derzeit allerorten in Rede. Aber was wissen wir wirklich über Pyrotechnik, Gewalt in den Stadien, Rivalität, Hooligans, Rechtsextremismus, Ultras und andere Themen aus den Fanszenen? Und wie unterscheiden wir dieses Wissen von Vorurteilen, Meinungsmache und Politik? Derlei Fragen bedürfen einer seriösen wissenschaftlichen Bearbeitung.
Dies hat sich nun das neu gegründete Institut für Fankultur (IfF) zur Aufgabe gemacht.”
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Die 54. Sendung des Fußballmagazins von Fans für Fans Kopfstoss.FM bei den Freien Radios in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist soeben als Podcast erschienen. Dabei schauen die Macher des Magazins nach Jerusalem und widmen sich den Feuerwehrleuten, die immer dann gerufen werden, wenn es brennt…

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Früher war alles besser

von MisterAltravita

Verantwortungsbewusster Umgang mit Pyrotechnik (Deutschland, 1933)Wenn eine Jugendkultur seitens der von vorherigen Generationen geprägten Mehrheitskultur aus wütende Ablehnung trifft, dann bestätigt dies erst einmal nur eins: Es handelt sich tatsächlich um eine Jugendkultur. Vermutlich seit es menschliche Urhorden gibt, entspinnt sich der Generationenkonflikt zwischen denen, die sich gegen Ende der Pubertät mal “von den Spießern absetzen” und “ihr eigenes Ding drehen” wollen und denen, die sich die Gesellschaft bis dahin nach ihren Werten und Vorstellungen gestaltet hatten. In größeren Zusammenhängen heißt so etwas dann Evolution. Ich habe zwar keine belegbaren Fakten, aber ich denke, man kann mit einiger Berechtigung davon ausgeben, dass als die ersten Sippen von Frühmenschen vom Baum gestiegen sind, um in der Savanne herumzustrolchen es die ältere Generation war, die von ihren Ästen herab “früher war alles besser”, “unter Urga Urga hätte es sowas nicht gegeben” und “die wissen gar nicht in welche Gefahr sie sich begeben” raunte. Artikel lesen

Aktion Libero

von Elke Wittich

Ein Spiel dauert neunzig Minuten. Zumindest im besten Fall, für schwule Profifußballer dauert das Versteckspiel ein Leben lang: Keiner wagt es, seine Homosexualität offen zu leben. So schön Fußball auch ist - Ressentiments halten sich in seinem Umfeld hartnäckig.

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Basketball. Das ist dieses Spiel, bei dem alle fürchterlich gross sind, ihre Shorts aber trotzdem bis zum Knie reichen und das aus schrecklich vielen Regeln besteht. Ein Ballspiel. Da muss das Runde aber nicht ins Eckige, das Runde muss in das andere Runde. Und man benutzt die Hände, ohne dass es verboten ist, es gehört sich so. Die Welt steht Kopf.

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In der neuen Sendung des Fußballmagazins von Fans für Fans bei den Freien Radios - Kopfstoss.FM - hat man sich Sebastian Pauly, auch bekannt als Chemieblogger, eingeladen. Kopfstoss.FM redet mit ihm über die Vorfälle beim Pokalspiel BVB - Dynamo Dresden, Pyrotechnik im allgemeinen und den DFB. Weitere Themen in der Sendung sind das neu erschienene Buch das “Schweigen der Männer” von Andreas Erb und Dirk Leibfried sowie das “Haus der Fußballfankulturen” in Berlin.  Artikel lesen

Die großen Drei

von kelime

Eigentlich war angedacht, dass ich hier vielleicht eine Art Sprachkurs über türkische Fußballbegriffe mache, und das wird vielleicht auch geschehen, aber nicht in diesem ersten Artikel. Stattdessen werde ich etwas über “Die großen Drei” (Fußballvereine der Türkei), also Beşiktaş, Fenerbahçe und Galatasaray Istanbul (wohlgemerkt in alphabetischer Reihenfolge) schreiben. Diese drei Vereine und ihre identitätsstiftende Bedeutung für Türken in der Türkei als auch in der türkischen Diaspora erscheint mir als ein interessantes Thema, auch für Leute, die sich darüber noch nie Gedanken gemacht haben. Artikel lesen

Borussenfront 2.0

von Mark P. Haverkamp

Durch einen Hinweis im Schwatz-Gelb-Forum komme ich auf ein Thema, das ich hier schon seit einiger Zeit ansprechen will: Die Überschneidungen von nazistischer und aktiver Fußballszene im Allgemeinen und die Autonomen Nationalisten auf der Südtribüne im Besonderen.

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Der Verein Ute Bock präsentiert auch in diesem Herbst unter dem Motto “Wir treten auf, solange Flüchtlinge auf der Straße stehen” ein umfangreiches Kulturprogramm, um Geld für Flüchtlingsarbeit zu sammeln und natürlich auch auf die Situation von Flüchtlingen in Österreich aufmerksam zu machen. Und weil das gut und richtig ist, dokumentiert SportsWire die Erklärung des Vereins zum Wiener Kulturereignis Artikel lesen

Zwei Monate nach dem Spiel gegen Nürnberg will ich nächste Woche endlich mal wieder ins Stadion. Aber was da alles an dem Wochenende stattfindet. Das ganze Jahr haben die Leute Zeit Veranstaltungen dieser Art zu machen und dann muß das alles am 22./23. Oktober sein. Ich will euch nicht vorenthalten, was ich alles verpasse, denn ich kann nur jedem blogleser all das empfehlen.

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Glitch
Wer wollte nicht schon mal in den Gedankenwelten von Giganten herumlaufen? Noch dazu in Form einer drollig anzusehenden Spielfigur?

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Heute, am 3. Oktober 2011, dem „Tag der deutschen Einheit“ geht die neue Initiative „Sport ohne Turnväter“ an die Öffentlichkeit mit dem Ziel den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin Prenzlauer Berg von seinem antisemitischen, rassistischen, chauvinistischen und frauenfeindlichen Namensgeber zu befreien.
Friedrich Ludwig Jahn gilt allgemein als Begründer der deutschen Turn- und Sportbewegung. Die von ihm mit herausgegebene Schrift ‘Die Deutsche Turnkunst’ aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellt noch immer eine wichtige Grundlage für den heutigen Sportbetrieb dar. Von einer breiten Öffentlichkeit wird Friedrich Ludwig Jahn bis heute weitgehend unreflektiert verehrt. So sind überall in Deutschland – in Ost wie West gleichermaßen – Sportplätze, Schulen und Straßen nach dem so genannten Turnvater benannt.
Wir - der Rote Stern Nordost Berlin – sind ein Sportverein, der sich explizit gegen jede Form von Diskriminierung in Sport und Gesellschaft einsetzt. Wir wollen mit dieser Kampagne einen breiten Diskurs der Nutzer, Anwohner und Entscheidungsträger aus Sport und Politik anstoßen. Unser langfristiges Ziel ist die Umbenennung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks. Der Name des Rassisten und Antisemiten Friedrich Ludwig Jahn muss aus dem Sportplatz im Gleimviertel verschwinden!“, so Julius Martin, Pressesprecher des Roten Stern Nordost Berlins.
WEITERGEHENDE INFORMATIONEN:
Sport ohne Turnväter – die Seite der Initiative bei Facebook
http://www.facebook.com/pages/Sport-ohne-Turnv%C3%A4ter/275832015770829
Den vollständigen Aufruf finden Sie unter:
http://www.facebook.com/note.php?note_id=275848879102476
Mit freundlichen Grüßen
Julius Martin, Pressesprecher des Roten Stern Nordost Berlin

Am kommenden Mittwoch wird in München das Buch “Karriereziel Fußballprofi — Bildung und Sport im Einklang” vorgestellt Artikel lesen

So, Martin Kind hat es zu Hannovers Schande geschafft, die 50+1 Regel ist gefallen. Ich stelle mir das mal als Aufführung im Kasperle-Theater vor.

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Kreuzzug gegen den Roten Stern

von Julius Martin

Sie haben den ewigen Feind in Form des Roten Stern Leipzig wiedererkannt und dementsprechend ihre Mobilisierung gestaltet… weiter lesen

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