Die britische Zeitung Daily Mail muss dem italienischen Fußballprofi Marco Materazzi eine Entschädigung in unbekannter Höhe zahlen. Das Blatt hatte nach dem Kopfstoß von Zindine Zidane im WM-Finale 2006 fälschlich behauptet, Materazzi habe den französischen Superstar zuvor rassistisch beleidigt – tatsächlich hatte Zidane lediglich die Ehre seiner Schwester verteidigen wollen.
Materazzi, der keinesfalls als Rassist gelten will, ist nunmehr schon zum zweiten Mal erfolgreich gegen Falschmeldungen im Zusammenhang mit Zidane vorgegangen. Zuvor hatte bereits bereits der Daily Star zahlen müssen.

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Mit dem Ende der Fußballsaison am Sonntag, den 2. November, wird auch Norwegens größter Fußball-Experte gekürt werden. Wenn nicht noch Unvorhergesehenes passiert, ist er weiblich – und ein Affe.
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Je wichtiger das Thema, desto wortreicher muss die mediale Aufregung zwangsläufig sein?
Bullshit. Die meisten Skandale/Affären – oder was zumindest Sportjournalisten dafür halten – lassen sich auch ganz kurz abhandeln. Und wahrer werden Prognosen im Rückblick auch durch viele Buchstaben nicht….
Heute in aller Kürze: Ballack. Und Löw. Und überhaupt…

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Pimp your Stadion (1)

von Alex Feuerherdt

Herbstzeit – Testzeit. Mal sehen, welche Qualitäten sich rund um das Bundesligaspiel Eintracht Frankfurt – Bayern München so zeigen. Als Schiri hat man ja grundsätzlich freien Eintritt zu allen Fußballspielen im Bundesgebiet, solange das entsprechende Kartenkontingent (in der Regel zwischen 100 und 300 Tickets, die erst am Spieltag ausgegeben werden) noch nicht vergriffen ist. In Frankfurt öffnet die Schiedsrichterkasse (wobei „Kasse” hier ein irreführender Begriff ist) vier Stunden vor Spielbeginn. Ich bin pünktlich um 16 Uhr da.

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Für die meisten Profifußballer dürfte es zu den großen Träumen gehören, bei einem der Top-Clubs in London einen Vertrag zu ergattern – auch aus finanziellen Gründen.
Einer der Gründe, warum sich Arsenal, Chelsea, Fulham, Tottenham und West Ham die hohen Gehälter für Kicker und Trainer leisten können, könnte die katastrophale Bezahlung des Servicepersonals sein.
Londons Bürgermeister Boris Johnson forderte die Londoner Vereine jetzt schriftlich auf, Servicekräften wenigstens so viel zu zahlen, wie vom Fair Pay Network als Minimum für das Leben in einer der teuersten Städte Europas ausgerechnet wurde.

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Cheers, mate! In einer kleinen Serie berichte ich über meinen Ausflug zu einem Spiel im Fußball-Mutterland. Lesen Sie im ersten Teil, warum Sie keinen Grund haben, neidisch zu sein.

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Mal wieder zwei neue Fragen zu den Fußballregeln…

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Kleiner Tipp für Jogi Löw

von Alex Feuerherdt

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Die Pfiffe gegen die Marseillaise werden längst nicht mehr nur als Pfiffe gegen eine Hymne gesehen. Vor allem rechte Poiltiker versuchen, unter anderem mit rassistischen Sprüchen und regelrechten Kampagnen gegen Einwanderer Kapital aus den Geschehnissen zu ziehen.
Der ehemalige Fußballstar Michel Platini gehört zu denjenigen, die sich darum bemühten, die erhitzte Debatte abzukühlen. Pfiffe, so sagte er unter anderem, gehörten zum Fußball schließlich dazu.

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Im Stadion hatte das Publikum kaum zu Ende gepfiffen, da legte auch schon die Politik los.
Wie die geforderten Spielabbrüche logistisch zu bewerkstelligen sein könnten, interessierte dabei nicht – überlegt wurde statt dessen, wie man Einwanderer möglichst von Nationalspielen fernhalten und damit ein “gesundes Publikum” garantieren könne.
Teil Zwei der Serie über das Verbot, die französische Nationalhymne auszupfeifen.

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Zwanziger ein Demagoge?

von Alex Feuerherdt

Darf man den DFB-Präsidenten Theo Zwanziger einen „unglaublichen Demagogen“ nennen? Ja, urteilte erst das Landgericht Berlin und danach auch das Kammergericht der Hauptstadt. Damit wiesen beide die Unterlassungsklage ab, die Zwanziger gegen den Journalisten Jens Weinreich angestrebt hatte.

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Pfiffe gegen die französische Nationalhymne sind verboten. Und führen zum Spielabbruch.
Wie kam es zu dieser Entscheidung von Präsident Sarkozy, wie sind die Reaktionen von Politikern, Fußball-Funktionären und Fans und welche Probleme könnten bei der Umsetzung auftreten?
SportsWire präsentiert eine dreiteilige Hintergrundgeschichte über die Hymne und den Fußball, Teil Eins beschäftigt sich mit den Ursachen für Sarkozys Erlass.

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Der Präsident des Bundesligisten Hannover 96, Martin Kind, fordert, dass es Finanzinvestoren erlaubt wird, deutsche Fußballvereine zu übernehmen.
Im Interview mit ZEIT ONLINE sagte Kind: „Gegen die 50 + 1-Regelung werden wir eine handels-, wettbewerbs- und kartellrechtliche Klage einreichen. Wir haben mit der Deutschen Fußballliga (DFL) ein Jahr lang verhandelt. Am Ende müssen wir unsere Position auf juristischem Weg klären.“ Bislang dürfen Investoren in Deutschland laut Satzung der DFL (50 + 1-Regelung) keine Stimmmehrheit an Vereinen haben.

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(Kein) Becks-Appeal

von Alex Feuerherdt

Was macht eigentlich Tomáš Ujfaluši?

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Ellenlange Lamentos. Seitenweise Analysen. Aufgeregte Kommentare. Bis zum Anschlag vollgeschriebene Threads in dutzenden Foren. Und keine Zeit, sich alles durchzulesen.
Und deswegen auch keine Chance, die jeweils neueste sportmediale Stampede zu verstehen?
Ah was, dafür gibt es nun die neue SportsWire-Rubrik “15 Worte reichen”.

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