Der Berliner Fußball in den unteren Ligen bietet dem nationalen Jungvolk alles, was es braucht. Beim Auswärtsspiel der zweiten Mannschaft von Union Berlin gab es offenbar im Mommsenstadion während des Spiels antisemitische, sexistische sowie homophobe Gesänge. Außerdem wurden auf der Heimfahrt einige TeBe Fans von einem Mob Unioner_innen organisiert angegriffen und gejagt. Artikel lesen

Frau Merkel war auf der Suche nach schönen Bildern besonders erfolgreich, das Bild multikampagnenfähig und vielleicht auch was für über ihren Schreibtisch, einem gefällt`s aber nicht…

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Ein paar hundert serbischer Fanatiker ist alles, was es braucht, um das EM-Qualifikationsspiel Italien gegen Serbien zu kippen. Und das ganze Geschwafel von Stadionsicherheit zu demaskieren. Dass das Spiel gestern abend kein einfaches werden würde, war vermutlich jedem bekannt, der ab und zu mal eine Zeitung aufschlägt oder einen Internet-Anschluss besitzt. Was da allerdings gestern knapp 2 Stunden lang auf dem Staatsfernsehen RAI zu sehen war, erschreckte dann aber doch: Serbische Ultra-Nationalisten möchten einen Spielabbruch erzwingen und erreichen ihr Ziel, ohne auf nennenswerte Gegenwehr zu stoßen. Haarsträubende Ignoranz, mangelnde Vorbereitung, inkonsequentes Handeln und Angst, im europäischen Fernsehen blöd dazustehen, treffen auf ein paar hundert serbische Gewalttäter, die demonstrieren, dass man in italienischen Stadien halt doch anstellen kann, was man will. Wenn denn die richtigen Voraussetzungen bestehen.

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Vom Töppi

von Martin Krauss

Der Töppi ist weg. Also vom Bildschirm. Dieses Wochenende, 1., 2. und 3. Oktober 2010, ist das erste Wochenende seit Generationengedenken, an dem Rolf Töpperwien nicht für das ZDF von der Bundesliga berichtet.

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Der große Aufreger in dieser Saisaon ist für viele immer noch der Verein RB Leipzig, der, so will es ein österreichischer “Getränkehersteller”, in den nächsten Jahren Championsleaguesieger werden soll. Das zieht eine Menge Neid und vor allem, jede Menge Hass auf sich. Ein Grund für Kopfstoß.fm, sich mal mit dem Jungnationalspieler Karsten Kamlott zu unterhalten, der dort profimäßig Fußball spielt. Und das auch noch freiwillig. Kopfstoß.fm fragte nach, wie das ist, wenn einem überall Hass entgegenschlägt
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Platini, go home!

von Lizas Welt

Der Club Nr. 12, verantwortlich für eine Reihe von grandiosen Choreografien bei Heimspielen des FC Bayern (wie etwa diese), hat vor dem heutigen Champions-League-Spiel gegen die Roma eine mehr als betrübliche Nachricht:

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Ist wieder einiges hängengeblieben…

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Früher Jubel schadet nur

von Elke Wittich

oder: Wie ein marokkanischer Keeper auf die harte Tour lernte, dass ein abgewehrter Elfmeter noch lange nicht bedeutet, dass der Ball nicht doch noch im Tor landet… Zum Video gehts hier:

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Cloud Culture

von Sauzwerg

Der unvermeidliche Sascha Lobo… bei allem was ungefähr mit Internet zu tun hat… oder mit Handies… jedenfalls war ich persönlich eigentlich schon vom “Cloud Computing” abgestossen, jetzt kündigt er uns die “Cloud Culture” an? Naja, und wenn ich ehrlich bin, irgendwie gibt es vieles eigentlich immer schon…
Die nachfolgende Zeichnung kommt übrigens völlig ohne Thilo Sarrazin aus!

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»Für den modernen Fußball«

von Alex Feuerherdt

Offiziell heißt der Club zwar »Rasenballsport Leipzig«. Doch das Kürzel »RB« und das Vereinslogo verraten, dass der Verein in Wirklichkeit dem österreichischen Getränkehersteller »Red Bull« gehört, der seit einigen Jahren verstärkt in verschiedene Fußballclubs investiert. Seit seiner Gründung im Mai 2009 ist der jetzige Regionalligist RB Leipzig das Hassobjekt zahlreicher Fußballfans – aber nicht aller. Denn kürzlich erschienen wie aus dem Nichts die »Ultras Red Bull« auf der Bildfläche – und sorgten für eine Menge Wirbel. Die Jungle World sprach mit Nico Neubert und Thomas Kanitz, zwei ihrer Aktivisten.

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Löwen, Bayern, Juden

von Martin Krauss

150 Jahre 1860 München wurde jüngst gefeiert. Und die Initiative „Löwen-Fans gegen Rechts“ hatte erst im vergangenen Jahr den Julius-Hirsch-Preis des DFB bekommen. Grund, mal zu fragen, wo der besondere Antisemitismus im Fußball eigentlich herkommt: Ein Interview mit Dietrich Schulze-Marmeling, das ich für die Jüdische Allgemeine geführt habe.

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Ohne Ö fehlt dir was

von Lizas Welt

Wenn zum Schaden der Spott kommt – Werder Bremen wird in einer Anzeige von einem Telefonbuch verhöhnt:

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“Wie konntet ihr nur die unrechtmäßigen Kinder dieser perfekten Gesellschaft werden, die wir euch doch so hübsch verpackt zur Verfügung gestellt haben? Da muss sich irgendwo ein Fehler eingeschlichen haben, ihr wart überhaupt nicht vorgesehen. Neurotisch, nervenschwach, psychopathisch, gewaltkrank und mit einem übersteigerten Geltungsbedürfnis? Sicherlich. Wie sollten wir denn sonst sein? Es ist wahr, alles passt zusammen. Wir sind so, wie ihr uns zu sein erlaubt. Wir nehmen uns das, was ihr uns zugesteht. Die Bruchstücke des Glücks. Die Negation von Allem erreicht man über die Freude darüber, den Gartenzaun aus den Angeln zu heben, illegal all das zu beschaffen, was uns von Natur aus zusteht.”

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Tor des Monats: August

von Sauzwerg

Wie ist das eigentlich, so als Stürmer vor dem Tor?

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Während das Fragment “Alkohol und Adrenalin” aus dem Buch “Cani Sciolti” von Domenico Mungo gerade berechtigterweise seine Kreise durch die deutsche Ultrà-Szene zieht und Francesios “Tifare Contro” seiner Veröffentlichung harrt, hatte ich mir eigentlich vorgenommen, endlich auch die Rezension von Mungos Romans “Sensomutanti” hier zu veröffentlichen.

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